Newsletter August 2015

Liebe Freund_innen, Kolleg_innen, jugendkulturell Interessierte,

endlich gibt es wieder Neuerscheinungen aus unserem Hause. Außerdem suchen wir neue Mitarbeiter_innen.

Anfang September wird es endlich auch wieder zwei gedruckte Neuerscheinungen aus unserem Hause geben. Vorbestellt werden können sie schon heute:

  Anna Striebe/ Sabrina Firley
Graffiti und Streetart in Berlin 2016

ISBN:  978-3-945398-28-9

15 Euro

 

Auch in diesem Jahr erscheint natürlich wieder unser begehrter Graffiti-Wandkalender. Aufgrund zahlreicher Anregungen haben wir das Konzept in diesem Jahr erweitert und präsentieren neben „traditioneller“ Graffiti-Art auch Murals, die zunehmende Bedeutung in Berlin gewinnen. Ansonsten bleibt alles beim Gewohnten: Der Jahreskalender Graffiti & Streetart in Berlin 2016 bildet im Format DIN A3 aktuelle Graffiti und Murals aus verschiedenen Berliner Stadtteilen ab und versucht dem jugendkulturellen Phänomen ein Gesicht zu geben: Er stellt die dazugehörigen KünstlerInnen, Crews und ihre Stile in kurzen Texten vor und informiert über wichtige und interessante Orte in der Stadt für Graffiti-Schaffende und -Interessierte. Zusätzliche, während des Sprühens entstandene Fotografien gestatten authentische Einblicke in die Entstehungsprozesse der gezeigten Werke. Auf allen 12 Monatsblättern findet sich Raum für eigene Einträge.

Der Kalender und die Texte sind zweisprachig deutsch/englisch.

Agnes Trattner
Symbolik zwischen Leben und Tod: Jugendkultur als Ausdruck und Korrektiv sozio-kultureller Strömungen

ISBN:  978-3-943774-99-3

28 Euro

Auch als pdf/Epub

 

Zum Inhalt

Todessymbole wie Totenköpfe, Skelette und Knochen in Form von Tattoos, auf Kleidungs- und Schmuckstücken oder Accessoires sind seit der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts fester Bestandteil verschiedener jugendkultureller Szenen. Seit dem Beginn des neuen Jahrtausends erfahren die Symbole eine neue Dimension, da insbesondere Emos sie mit Lebenssymbolen wie Blumen, Schmetterlingen, Herzen und mit grellen, bunten Farben kombinieren. Sie führen damit Leben und Tod zumindest auf einer symbolischen Ebene zusammen und verleihen einem gesellschaftlich tabuisierten Thema Ausdruck. Da die Lebensphase Jugend in der wissenschaftlichen Literatur nicht vor dem Hintergrund einer anstehenden Vergänglichkeitsbewältigung interpretiert wird, bleibt in den vielfältigen Studien zur Adoleszenz offen, wie Jugendliche mit der gesellschaftlichen Verdrängung des Todes bzw. der Verklärung von Jugend umgehen und welche Bedeutung in diesem Zusammenhang jugendkulturelle Symbole sowie jugendkulturelle Gemeinschaften haben. Die Arbeit nähert sich diesen Fragen mit einem historischen Blick auf die kulturellen Umgangsformen mit Sterben und Tod sowie auf die gesellschaftlichen Vorstellungen von Jugend. Dabei werden die Zusammenhänge der gesellschaftlichen Todesverdrängung und der Verklärung von Jugend herausgearbeitet. Der Idealisierung von Jugend wird die reale Situation, in der sich Jugendliche befinden, gegenübergestellt, wobei der Fokus auf der Bewältigung von Vergänglichkeit als zentraler Aufgabe der Adoleszenz gerichtet ist. In einer empirischen Studie, die qualitative und quantitative Methoden verbindet, kommen Jugendliche, die eine Affinität zu Todessymbolen aufweisen, selbst zu Wort. Eine besondere Aufmerksamkeit erfährt die aktuelle und international verbreitete Jugendszene der Emos.

In unserer Edition Gangway gibt es ein neues E-book:

Edition Gangway
Interventionsstrategien im öffentlichen Raum

Ein Erfahrungsbericht der Straßensozialarbeit mit Erwachsenen in belasteten Wohngebieten

Achtung: Kein Printerzeugnis, Sie bekommen ein pdf (130 Seiten) und eine ePub Datei zum Download!

ISBN:  978-3-945398-26-5 (pdf)

978-3-945398-27-2 (epub)

9,99 Euro

Zum Inhalt

„… und dann gibt es Menschen, die einfach da wohnen…“

Die alte Eckkneipe ist in Berlin fast verschwunden. Denjenigen, die sich früher dort trafen, fehlt meist das Geld für die schicken Lifestyle‐Cafés in den schicker werdenden Wohngebieten. Zu Hause kriecht die Einsamkeit durch die Ritzen, wenn Arbeit und Familie den Tag nicht mehr ausfüllen. Treffpunkte im öffentlichen Raum – meist dort, wo das Bier billig ist – werden dann oft zum Dreh‐ und Angelpunkt verbliebener sozialer Kontakte – und schnell zum Ärgernis der Anwohner*innen, weil Konflikte, Lärm und Schmutz zu Störfaktoren werden.

Diese öffentlichen Plätze und Stadtteile, die Streetworker*innen aufsuchen, werden als problematisch wahrgenommen. Ebenso die Menschen, die sich hier treffen. Die Wahrnehmung destruktiver Entwicklungen wie soziale Ausgrenzung und räumliche Verdrängung von Menschen mit geringem Einkommen oder auch die Zunahme Gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit sind dabei Teil der täglichen Arbeit der Streetworker*innen. Gerade hier aber, wo keine*r so gern hinschaut, treffen wir auch auf eine große Selbstverständlichkeit und Bereitschaft, einander zu helfen und sich in den Kiez einzubringen…

Weil uns die SOZIALE Stadtentwicklung wichtig ist, gibt es diese Dokumentation.

In eigener Sache:

Der Archiv der Jugendkulturen Verlag sucht neue MitarbeiterInnen!

Wir möchten unser kleines Verlagsteam verstärken und professionalisieren. Deshalb suchen wir ein/e MitarbeiterIn für den Bereich PR/Öffentlichkeitsarbeit/Vertriebsmarketing. Zum Job gehören neben der Entwicklung und Umsetzung von Marketingideen und PR-Kampagnen auch die Betreuung und Neugestaltung unseres online-Shops. Voraussetzungen für die Bewerbung: vorhandene praktische Erfahrungen und Kenntnisse in der Öffentlichkeitsarbeit und im Vertrieb, eine abgeschlossene Ausbildung als Medienkauffrau/mann, Kontakte in der Branche sind von Vorteil; Interesse am Thema Jugendkulturen wäre wünschenswert. Eine Aufteilung der Vollzeitstelle in zwei halbe Stellen ist prinzipiell möglich.

Bewerbungen inklusive Gehaltsvorstellungen bitte an: prverlag@jugendkulturen.de.

Ab Oktober/November sind auch wieder Praktika in unserem Verlag in den o. g. Bereichen möglich. Voraussetzungen: sehr sicherer Umgang mit der Sprache (auch Zeichensetzung, Grammatik),  Grundkenntnisse in Social Media und WordPress sind von Vorteil. Wir bieten euch ein interessantes Praktikum in einem kleinen Team mit viel Freiraum für eigenständiges, kreatives Arbeiten. Mindestdauer: 3 Monate.

Bewerbungen bitte ebenfalls an prverlag@jugendkulturen.de.

Für Rückfragen jeglicher Art stehen wir natürlich gerne zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen aus der Fidicinstraße 3

Sabrina Firley und Anna Striebe (Presse)

Archiv der Jugendkulturen Verlag KG
Fidicinstraße 3, D – 10965 Berlin

Shop: Hertzbergstraße 14, 12055 Berlin-Neukölln (di – fr 13 – 18 Uhr)

 

Aktuelle Infos auch auf Facebook: Archiv.der.Jugendkulturen.Verlag.KG

Tel.: 49 (0)30 – 695 99 048
Fax: 49 (0)30 – 695 99 133

Mail: prverlag@jugendkulturen.de
Web: shop.jugendkulturen.de

Ust.-ID: DE203272846, Registergericht: Amtsgericht Charlottenburg, 18139 Nz

Vertretungsberechtigter Gesellschafter: Klaus Farin (Komplementär)

 

 

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