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Check das! Jugend im Rhein-Neckar-Kreis jetzt verfügbar!

Die Publikation zum gemeinsamen Projekt des Archiv der Jugendkulturen e.V. und des Postillion e.V. ist jetzt im Verlag eingetroffen!

Und es lohnt sich früh zu bestellen, denn noch bis zum 10. Mai gibt es unsere Publikation Happy Locals umsonst zu jeder Bestellung dazu!

Aus dem Vorwort von Klaus Farin:

Das Berliner Archiv der Jugendkulturen entwickelte in Zusammenarbeit mit dem Postillion e. V. ein Organisationsentwicklungsmodellprojekt inklusive einer regionalen Jugendstudie, auf deren Basis gezieltes und nachhaltiges politisches und pädagogisches Handeln möglich ist. Mehr als 2.400 Jugendliche der Region wurden befragt, über 100 Jugendliche nahmen an parallel stattfindenden Kreativworkshops teil und entwickelten dabei eigene Ideen, Wünsche und Positionen. Sie erkannten dabei, dass die Erwachsenenwelt sich für ihre Perspektive interessiert und ihre Partizipation ausdrücklich erwünscht ist. Denn nachhaltige Veränderungen lassen sich heute nur noch erzielen, wenn die Zielgruppe bei der Entwicklung selbst beteiligt wird. Das gilt nicht nur für Großbauprojekte, sondern auch für die kleinteilige Beziehungsarbeit mit Jugendlichen vor Ort.

Identifikation – mit der Schule, dem Jugendhaus, der Gemeinde – entsteht letztlich nur durch Teilhabe und die Erfahrung von Respekt.
Die Arbeit des Postillion e. V. und das in diesem Buch dokumentierte zukunftsweisende Modellprojekt zeigen, wie eine engagierte Jugendarbeit gemeinsam mit den kommunal Verantwortlichen etwas für Jugendliche bewegen kann. Die im Rhein-Neckar-Kreis erhobenen Daten lassen sich auf viele andere Landgemeinden in Deutschland übertragen. Aber vor allem das Beispiel dieses Projektes kann und soll andere für die Jugend Engagierte anregen, es auch einmal zu versuchen. So wie „die Jugend“ selbst, so erregt auch die Jugendarbeit meist nur dann öffentliche Aufmerksamkeit, wenn etwas mächtig danebengegangen ist, wenn Gewalt, Extremismus, exzessiver Rauschmittelkonsum oder ähnliches ins Spiel kommen. Viel zu selten erfahren wir von positiven Beispielen einer gelungenen Jugendarbeit. Hier ist eine Erfolgsgeschichte.“

Hier gehts zum Shop!

 

Praktikum im Hirnkost Verlag!

Der Hirnkost Verlag bietet ein Praktikum für eine/n Studierende/n im Bereich E-Commerce an. Wir befinden uns im Prozess der Einrichtung unseres neuen Online-Shops (Prestashop) und suchen Unterstützung beim Auf- und Ausbau der Seite. Wir bevorzugen eine/n Studierende/n mit Erfahrung in diesem Bereich, die oder der z.B. noch ein Pflichtpraktikum für das Studium benötigt.
Wir bieten eine Aufwandsentschädigung sowie die Möglichkeit, auch in andere Bereiche des Verlags einen Einblick zu gewinnen.
Bitte sendet eure Bewerbungen an prverlag@jugendkulturen.de.

Literaturnobelpreis für Bob Dylan

max_lill_coverAktuell geht kein Weg am frisch gekürten Literaturnobelpreisträger Bob Dylan vorbei.
Während die Medien das Thema ausführlich und sehr unterschiedlich diskutieren, schweigt der Musiker selbst sich aus.
Ob die Worte eines Popmusikers tatsächlich den Nobelpreis für Literatur verdient haben sei dahingestellt.
Unbestreitbar ist jedoch das Bob Dylan seit über fünf Jahrzehnten die Musik- und Kulturszene gewaltig beeinflusst hat und es weiterhin tut.

Max Lill setzt sich in seinem Buch “The Whole Wide World Is Watchin'” mit diesem Einfluss von Bob Dylan, der nie Sprachrohr einer Generation sein wollte, auf die Gegenkulturen der 1960er Jahre auseinander.

Online im Shop erhältlich!

NEUERSCHEINUNG: Anpassen, Mitmachen, Abkassieren. Wie dekadente Eliten unsere Gesellschaft ruinieren

2016_08_02_Endzeit_Cover.inddÖsterreichs prominentester Jugendforscher provoziert auch in seinem neuen Essay wieder dort, wo’s wehtut, und die, die es treffen soll: prinzipienlose Manager, die sich benehmen „wie das missratene Kind einer wohlstandsverwahrlosten Erziehung“, Politiker, die „nur an die Macht wollen, egal mit welchen Inhalten“. Aber auch den religiösen Totalitarismus und die neuen rechtspopulistischen Bewegungen und Parteien analysiert Heinzlmaier in der gewohnten Schärfe.

Heinzlmaiers Bestandsaufnahme fällt nicht sehr optimistisch aus: „Die Politik ist dabei, zu verschwinden. Übrig bleibt eine Ansammlung von handlungsunfähigen hohlen Gefäßen, genannt Parteien, deren Äußeres zwar adrett aussieht, deren Innenleben aber verrottet ist. Waren früher die Parteien Träger von Ideen, Idealen und Weltanschauungen, sind sie heute genauso opportunistisch wie ein Softdrink-Konzern. Wie die schlimmsten Produkte der Kulturindustrie schmiegt die Politik sich gurrend und schnurrend an die ästhetischen Bedürfnisse des Durchschnittsmenschen an und umgarnt sein Ego mit Treue-, Nutzen- und Sympathieversprechen, von denen sie schon weiß, dass sie sie nicht halten wird. So wie die BesucherInnen eines Helene-Fischer-Konzerts am Ende mit einem Packen Illusionen in ihren freudlosen Alltag zurückgeschickt werden, erwachen die WählerInnen, wenn ihr von der manipulativen Überzeugungskommunikation hervorgerufener Gesinnungsrausch ausgeschlafen ist, mit Kopfschmerzen und leeren Händen dort, wo sie sich immer schon befanden, außerhalb des Interesses der herrschenden politischen Elite.“

In unserem Online-Shop erhältlich!

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